Das Wappen
In Rot ein schrägrechter silberner Wellenbalken, nach der Figur belegt mit einem blauen Hering und einem blauen, den Hering verfolgenden Aal.
Genehmigt: 28. Juni 1976; Entwurf: H. Kaulbarsch, Bargteheide, nach einem Vorentwurf von W. H. Lippert, Brunsbüttel.
Das Wahrzeichen der Gemeinde Fockbek stützt sich auf eine ebenso populäre wie humorvolle Sage, nach der die Fockbeker versucht haben sollen, einen Aal in ihrem See zu ertränken. Das war die Strafe dafür, dass er, wie sie glaubten, alle dort zu Zuchtzwecken eingesetzten Salzheringe aufgefressen hatte (Sage). Mit dieser literarischen Grundlegung ist das Fockbeker Wappen äußerst originell und dadurch unverwechselbar in der Wappenlandschaft Schleswig-Holsteins. Der sachliche Hintergrund ist möglicherweise, dass der „Armensee“ in Fockbek in ältester Zeit den Einwohnern für Fischfang und Fischzucht zur Verfügung stand, bevor er an die Stadt Rendsburg zur Unterhaltung des dortigen Armenhauses kam. Mit einem Wappen dieses ironischen Inhalts bieten die Fockbeker das Beispiel einer höchst selbstbewußten Gemeinde.
Die Wappenfarben entsprechen den schleswig-holsteinischen Landesfarben.
